e-Invoicing

Die E-Rechnung wird in Malaysia Pflicht

Malaysia E-Invoicing

Malaysias Steuerbehörde, das Inland Revenue Board, und die Malaysian Digital Economy Corporation (MDEC) haben in einer Informationsveranstaltung die schrittweise Einführung der E-Rechnung im Land bekanntgegeben. Dabei wird die E-Rechnung ab 2024 zunächst nur für B2B-Transaktionen, einschließlich Ein- und Ausfuhren, Pflicht. Ab 2026 gilt die Regelung dann auch für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber und ab 2027 für B2C-Rechnungen.

Das Projekt wird 2024 mit einer Pilotphase beginnen, in der Unternehmen E-Rechnungen zunächst auf freiwilliger Basis über das myTax-Portal ausstellen können.

Funktionsweise der E-Rechnung in Malaysia

Das System der E-Rechnung wird auf einem Continuous

Transaction Control (CTC)-Modell in Kombination mit dem Peppol-Netzwerk basieren. Neben der Rechnung umfasst das Modell  auch Gutschriften und Lastschriften.

Das bedeutet, jede Rechnung zunächst zur Validierung an die Plattform der Steuerbehörde übermittelt wird, bevor diese an den Kunden gesendet werden kann. Die Steuerbehörde stellt nach erfolgreicher Validierung eine ertifizierte Seriennummer für jede Rechnung aus und benachrichtigt sowohl den Rechnungsaussteller als auch den Empfänger per E-Mail.

Die validierte Rechnung kann dann z. B. via E-Mail aber auch über Peppol an den Kunden gesendet werden. Alternativ können die Dokumente auch via EDI versendet werden. Diese Option erfordert allerdings vorab eine Absprache bzgl. des EDI-Formats zwischen dem Rechnungsaussteller und dem Empfänger.

Eine weitere Vorgabe ist, dass die Rechnungen einen QR-Code enthalten müssen, damit der Empfänger die Rechnung durch Scannen des Codes überprüfen kann.

Zeitrahmen für die Einführung der E-Rechnung in Malaysia

Der voraussichtliche Zeitrahmen für die Einführung der E-Rechnung sieht wie folgt aus:

  • Januar 2024: Ausstellung von E-Rechnungen auf freiwilliger Basis
  • Juni 2024: Pflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von min. 100 Millionen MYR
  • Januar 2025: Pflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von min. 50 Millionen MYR
  • Januar 2026: Pflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von min. 25 Mio. MYR
  • Januar 2027: Pflicht für alle Unternehmen

Die Pflicht gilt vorraussichtlich ab 2027 auch für B2C-Rechnungen. Ab dann müssen Belege bzw. Quittungen elektronisch und in Echtzeit an die Steuerbehörde übermittelt werden.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Ihr Unternehmen die Vorgaben bzgl. der E-Rechnung in Malaysia umsetzen kann?

Die EDICOM-Lösung bildet die gesetzlichen Vorgaben für die E-Rechnung in Malaysia konfom ab. Die Lösung ist als Peppol Access Point zertifiziert und kann mit dem ERP-System integriert werden, sodass der Versand und der Empfang von allen elektronischen Dokumenten effizient umgesetzt werden können.

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Kontext der E-Rechnung in Malaysia

Im Vorbericht des Finanzministeriums für das Jahr 2023 wurde bereits die Entwicklung und die Einführung eines Systems für die E-Rechnung angekündigt. Das Ziel der Initiative ist es, die Wirtschaft Malaysias nach der COVID-Pandemie zu stärken.

Im Rahmen der COVID-Pandemie hat die malaysische Regierung Reformen eingeführt, die die Einkommen erhöhen und die soziale Absicherung stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit Malaysias verbessern soll. So soll die Resistenz der Wirtschaft des Landes in Bezug auf zuküftige Krisen und gleichzeitig die Konsolidierung des Staatshaushalts erreicht werden.

Dabei liegt der Fokus eindeutig auf der digitalen Transformation, um die ausgegeben Ziele zu erreichen. In dem Zuge sollen Die Maßnahmen sollen auch die Verfügbarkeit und die Qualität der behördlichen Dienstleistungen verbessern.

Ein wichtiger Bestandteil der Initiative zur Förderung der digitalen Transformation stellt die E-Rechnung da. Denn durch die E-Rechnung soll die Schattenwirtschaft eingedämmt und die Steuereinnahmen des Landes gesteigert werden. Außerdem wird die Initiative den Prozess der Rechnungslegung und des Versands effizienter machen.

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