Digitale Transformation

Nachhaltige Digitalisierung für den ökologischen Wandel

Nachhaltige Digitalisierung für den ökologischen Wandel

Nachhaltige Digitalisierung bedeutet, unser Nachhaltigkeit durch die digitale Transformation zu verbessern.

Dieser Wandel muss auch dauerhaft, umweltfreundlich und organisch sein. Das hat die European DIGITAL SME Alliance, das größte Netzwerk kleiner und mittlerer IKT-Unternehmen in Europa, das insgesamt mehr als 45.000 Unternehmen vertritt, festgelegt.

Im Bericht über die Nachhaltigkeit in Spanien 2021 gibt die Stiftung Alternativas an, dass es für die Transformation hin zu nachhaltigen Produktionssystemen wichtig ist, dass das gesamte Modell jeweils zu überdenken und, dabei digitale Technologien in die Prozesse aufzunehmen.

Welche Maßnahmen kann ein Unternehmen ergreifen, um dessen Nachhaltigkeit zu verbessern? 

Die Herstellung und der Verbrauch von Papier und Papierprodukten ist hochgradig umweltbelastend. Nach Angaben von Greenpeace werden 42 % des weltweit für industrielle Zwecke geernteten Holzes für die Papierherstellung verwendet. 

Ein beachtsamer Teil dieses Papiers wird für die Erstellung von Rechnungen verwendet. Laut dem Bericht The e-invoicing journey 2019-2025 des Beratungsunternehmens Bellentis werden weltweit 550 Milliarden Rechnungen pro Jahr erstellt. Diese Zahl wird sich bis 2035 voraussichtlich vervierfachen. Im Jahr 2019 wurden nur etwa 55 Milliarden Rechnungen elektronisch ausgetauscht. Das sind 10 % des Gesamtvolumens. 

Die Einführung von E-Invoicing-Lösungen wirkt sich direkt auf die Reduzierung des Papierverbrauchs, die Senkung der CO2-Emissionen und die Verringerung der Verschmutzung durch fossile Brennstoffe aus.

Gleichzeitig ergeben sich für die Unternehmen erhebliche Vorteile in Form von erhöhter Effizienz und Kostensenkungen:

  • Verringerung von Fehlern dank der Automatisierung von Prozessen
  • Verkürzung der Bearbeitungszeiten
  • Erhöhte Sicherheit bei Prozessen

Um den Papier- und Tonerverbrauch zu reduzieren, können auch Lösungen wie digitale Signaturen, digitale Speicherung und digitale Aufbewahrung von Dokumenten eingesetzt werden. Das Ziel ist daher die Abschaffung von Papier und die Förderung der elektronischen Erstellung und des Austauschs von Dokumenten. Diese Lösungen eröffnen den Unternehmen die Aussicht auf Papierlosigkeit, was nicht nur das Label "umweltfreundlich" einbringt, sondern auch eine neue Art der Unternehmensführung bedeutet. 

CO2-Emissionen. Schätzungen zufolge können digitale Technologien dazu beitragen, die weltweiten CO2-Emissionen um etwa 15 % zu senken. 

Eines der Systeme, die zur Verringerung dieser Emissionen beitragen, ist das Cloud Computing, das eine virtuelle Umgebung schafft, in der Anwendungen, Plattformen und Software in der Cloud angeboten werden. Nach Angaben der International Data Corporation (IDC) könnte die Einführung von Cloud Computing zwischen 2021 und 2024 Emission von mehr als einer Milliarde Tonnen Kohlendioxid (CO2) verhindern.

Cloud Computing bietet Unternehmen einen zusätzlichen Nutzen:  

  • Zugang zur virtuellen Umgebung
  • Aktualisierung der Lösungen
  • Skalierbarkeit der Lösungen
  • Kosteneinsparungen

Das Engagement der Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit

Der Einsatz von Technologien in der Produktion und in anderen Abteilungen eines Unternehmens kann dabei helfen, Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Sozial und Governance zu effizient bewältigen.

Immer mehr Unternehmen werden sich dessen bewusst oder sind gezwungen - durch die Gesetzgebung oder den sozialen Druck der Verbraucher - Maßnahmen zu ergreifen, um ihren ökologischen Fußabdruck durch einen maßvolleren Verbrauch von Energie, Wasser und Papier und durch die Förderung der Nutzung nachhaltiger Energiequellen zu verringern. 

Die Messung der von einem Unternehmen produzierten Abfälle und Emissionen ist der erste Schritt zur Festlegung von Zielen. Das Unternehmen Randstad hat es sich beispielsweise zum Ziel gesetzt bis 2050 emissionsneutral zu sein, indem es die durch seine Tätigkeit verursachten Emissionen reduziert und durch Korrekturmaßnahmen die Umwelt wiederherstellt.

Bis zum Jahr 2030 haben hat  sich das Unternehmen verpflichtet, die Bemühungen um den Emissionsabbau zu hochzufahren, und die CO2-Emissionen in den Bereichen 1 und 2 um 50 % und die CO2-Emissionen in Bereich 3 um 30 % im Vergleich zum Basisjahr 2019 zu reduzieren.

Vorteile einer nachhaltigen Digitalisierung

Vorteile für die Umwelt:

  • Umweltschutz
  • Klimaschutz
  • Naturschutz und Kreislaufwirtschaft 

Verbesserte Unternehmensführung:

  • Kosteneinsparungen
  • Wirkungsgrad
  • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit

Sozialleistungen:

  • Transparenz der Unternehmen
  • Rückverfolgbarkeit
  • Verbesserung der Produktionsprozesse
  • Homeoffice

Nachhaltige Digitalisierung beginnt mit der Anwendung der richtigen digitalen Technologie für die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Als weltweiter Anbieter von EDI-Lösungen begleitet Unternehmen bei der digitalen Transformation. Unsere EDICOM-iPaaS-Lösungen ermöglichen zudem die Integration des digitalen Ökosystems von Geschäftsanwendungen in der Cloud.

EDICOM entwickelt globale Lösungen für den elektronischen Datenaustausch (EDI), elektronische Rechnung und Tax Reporting, elektronische Langzeitrchivierung und Integration von Anwendungen auf der Basis effizienter SaaS-Modelle.

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