e-Invoicing

Neuigkeiten zu Cross-border Invoices in Italien

erechnung italien

Italien schafft die Meldung der Auslandsumsätze („Esterometro") ab. Ab Juli 2022 müssen diese Rechnungen elektronisch über das Sistema di Interscambio (SdI) gemeldet werden.

Die neue Maßnahme wird durch das Gesetz LEGGE 30 dicembre 2020, n.. 178 geregelt und besagt, dass:

  • Die elektronische Übermittlung an und der Empfang von Rechnungen nicht-italienischen Unternehmen muss gemäß den Vorgaben für die Rechnungsstellung erfolgen.
  • Die elektronische Übermittlung muss vor dem fünfzehnten Tag des Monats erfolgen, der auf den Tag der Ausstellung des Dokuments oder den Tag des Eingangs des Dokuments zur Bescheinigung der Transaktion folgt.

Bisher mussten die Informationen über Rechnungen, die italienische Unternehmen von nicht-italienischen Unternehmen erhalten haben, monatlich mittels des Dokuments Tranmissione Datti Fatture (TDF) an das Zentralamt für Steuern Italiens, die Agenzia Delle Entrate, gemeldet werden. Dieses Verfahren wird als Esterometro bezeichnet. Ab 2022 müssen die TDF-Informationen nach dem Modell der inländischen E-Rechnung über die zentrale Rechnungeingangsplattform der Regierung, das Sistema di Interscambio (SdI), übermittelt werden.

Um das TDF-Dokument durch die elektronische Rechnung ersetzen zu können, hat die Agenzia delle Entrate bereits im vergangenen Jahr neue technische Spezifikationen für das Format der E-Rechnung InvoicePA eingeführt.  Diejenigen Unternehmen, die bereits mit der Meldung von Auslandsrechnungen über das SDI beginnen möchten, können dies bereits jetzt auf freiwilliger Basis tun.
Um die neuen Vorgaben der Regierung Italiens zu erfüllen, und um das neue Format erstellen zu können, müssen die Unternehmen ihre Systeme nun bis spätestens 2022 anpassen.

*EDICOM übernimmt die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung. Die Veröffentlichung spiegelt nicht zwangsläufig die Positionen der Europäischen Union wider. 

 

 

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